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Alles unter Kontrolle

Der neue Meister im Yamaha R6-DUNLOP-CUP heißt Dominik Engelen (BCC/Reinecke). Beim Finale auf dem Lausitzring reichte dem 17-jährigen Leverkusener ein sechster Platz zum Titelgewinn. Sein härtester Konkurrent Ville Valtonen (FIN-Kotka, Team Sensetec/Moto Tretow) wurde Dritter. Das Rennen gewann Toni Riedel (Mühlau, Moto-Meinig/PZmotorsport) vor dem Polen Patryk Kosiniak (Tarnow, ARTMAN Racing Yamaha Zentrum Köln).

Engelen hatte das Rennen von der ungewohnten zwölften Startposition aufgenommen, nachdem es an beiden Trainingstagen nass war. "Als am Samstagnacht der Regen aufgehörte, war ich schon etwas erleichtert", verriet Engelen, der sich bekanntlich im Nassen alles andere als wohl fühlt. Vor dem Start am Sonntag war die Strecke zwar noch an vielen Stellen feucht, "aber mir war klar, dass es während des Rennens weitgehend abtrocknen würde und habe deshalb in den ersten Runden nichts riskiert." Er wusste, selbst bei einem Sieg Valtonens würde Rang sieben reichen. "Ich habe meine Überholmanöver wohl überlegt gesetzt und Platz für Platz gut gemacht. Eigentlich war alles unter Kontrolle, aber bei der Zieldurchfahrt ist trotzdem eine schwere Last abgefallen", räumte der frischgebackene Meister im Ziel ein.

Ville Valtonen kommentierte das Rennen gewohnt sachlich: "Es war sicher ein Handicap, dass ich von ganz links starten musste, wo die Strecke noch komplett nass war. Verhältnisse wie heute, mag ich gar nicht, entweder nass oder trocken, aber nicht halb und halb. So gesehen bin ich mit meiner Performance zufrieden. Doch die Meisterschaft wurde nicht heute entschieden, das Ergebnis ist die Summe aus acht Rennen. Natürlich bin ich auch ein wenig enttäuscht, das ist normal, wenn du Zweiter bist. Aber insgesamt hatte ich eine gute Saison", fiel die Bilanz des Finnen am Ende positiv aus.

Etwas überschwänglicher beschrieb Toni Riedel den souveränen Start-Ziel, seinen ersten überhaupt: "In Hockenheim hat es um ein paar Zentimeter nicht geklappt, jetzt als Saison-Abschluss ist es sogar noch schöner. Vor der ersten Kurve wollte sich Julian vorbeidrücken, aber ich war später auf der Bremse und konnte dann das Tempo von vorne bestimmen." Nach drei forschen Runden hatte der 18-jährige Sachse die Verfolger bereits um fast vier Sekunden distanziert und drehte eine schnellste Runde nach der anderen. "Ich habe die Boxensignale gesehen, mich dann einmal umgedreht, um mich zu vergewissern, dass mir wirklich keiner folgt und es dann etwas lockerer angehen lassen. Die letzte Runde habe ich dann noch einmal richtig genossen". Bemerkenswert: Riedel absolvierte als Einziger die komplette Saison sturzfrei.

Patryk Kosinak komplettierte das Podest und feierte den zweiten Platz wie einen Sieg: "Ein perfektes Saisonende. Mein Start war weniger gut, aber ich konnte in der ersten Kurve außen herum mit viel Risiko einige Plätze gutmachen und war Dritter. Im nächsten Turn überholte ich Julian und versuchte, Toni zu folgen. Die Bedingungen waren nicht einfach, einmal hätte ich fast das Vorderrad verloren, daraufhin beschloss ich, Platz zwei zu sichern. Mein bestes Resultat und nach dem Desaster von Hockenheim der perfekte Saisonabschluss", jubelte Kosa lautstark mit seinem treuen Mechaniker Janosz.

Dafür musste diesmal Julian Puffe (PRP-Racing Team Motorradtke) seinen schon angestammten Platz räumen. Nach fünf Podesträngen in Folge, kam der Sachsenring-Sieger diesmal als Vierter ins Ziel. "Besser in der Gesamtwertung Dritter, als im Rennen, den dafür gibt es noch einmal einen dicken Scheck", konnte sich der junge Schleizer schnell trösten. "Ich bin zwar als Zweiter in die erste Kurve eingebogen, aber dann ist Toni gleich mächtig weggezogen. Mir fehlte anfangs einfach das Zutrauen. In der letzten Runde konnte ich Ville überholen, aber er hat leider noch einmal gekontert".

Für Rookie Roman Fischer (SUI-Elsau, Auer/Fischer Racing-Team) bedeutet Platz fünf das beste Ergebnis in seiner ersten Cup-Saison. Grund zum Jubeln hatte der Schweizer schon am Samstag, als er vom neuen Yamaha Country-Manager Jörg Breitenfeld die obligatorische Uhr für die Trainingsbestzeit entgegennehmen durfte. Im Rennen war Fischer lange Zeit sogar Dritter, musste dann aber Valtonen und Puffe passieren lassen. "Ich konnte zwar dranbleiben, aber für einen Angriff reichte es am Ende leider nicht mehr", erklärte der Schweizer.

Hinter Cup-Gewinner Engelen brachte Thomas Müller (Karlstadt, AC MoTeC) Rang sieben ins Ziel, ebenfalls sein bestes Saisonresultat. "Schade, heute wäre sogar noch mehr drin gelegen, aber ich hatte in der fünften Runde einen Highsider, den ich gerade noch abfangen konnte. Ich konnte dann aber noch einmal auf die Gruppe vor mir aufschließen und sogar wieder zwei Plätze gutmachen", war der Franke am Ende doch zufrieden.

In der Gruppe, die den Zuschauern unterhaltsame Kämpfe lieferte, wurde Kevin Rofner (AUT-Vils/Tirol, Team-Meggle-Rofner-64) als Achter gewertet: "Ich war am Anfang des Rennens zu zaghaft. Als ich besser im Rhythmus war, hatten wir gemeinsam einen richtig tollen Fight." Zum Beispiel mit Roger Gantner (SUI-Mühlethal, Auer/Gantner Racing-Team), dessen Schlussattacke Rofner erfolgreich abwehrte: "Wichtig ist, ich bin Siebter in der Gesamtwertung und damit bester Neueinsteiger", freut sich der Cup-Youngster Gantner schon auf die nächste Saison.

Im Ziel knapp hinter dem als Gaststarter ohne Punkte fahrenden 'Cup-Klassiker' Michael Götz, wurde Daniel Bergau (Berlin, AC MoTeC) als Zehnter gewertet. "Das war fast wie vor zehn Jahren, als wir schon einmal gegeneinander gefahren sind. Doch damals war ich vor ihm. Ich habe wieder richtig Spaß im Cup und schon Lust, nächstes Jahr noch einmal zu starten." Die spürte man auch 'Götzi' an, der für ein richtiges Comeback allerdings seine Frau überzeugen müsste, eine Aufgabe, die möglicherweise schwieriger ist, als die Finanzierung.

Zur Finanzierung gab es am Wochenende ebenfalls interessante Neuigkeiten, die von den aktuellen Fahrern überaus positiv aufgenommen wurden. Sie müssen 2014 kein komplettes neues Paket kaufen, sondern haben die Möglichkeit, wieder mit ihrem bisherigen Motorrad und der Ausrüstung anzutreten. Auch Neueinsteiger können das 2014 Cup-Paket künftig ebenfalls zwei Jahre lang einsetzen. "Nach immerhin 36 Cup-Jahren möchten wir den Sport mit dieser grundlegenden Reglements-Änderung für die Teilnehmer noch bezahlbarer machen und die Reaktionen der Fahrer bestätigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind", erklärt Yamaha-Sportchef Jörg Hoppmann.

Endstand nach 8 Rennen:
1. Dominik Engelen (147 Punkte), 2. Ville Valtonen (137), 3. Julian Puffe (126), 4. Toni Riedel (125), 5. Patryk Kosiniak (85), 6. Max Fritzsch (67), 7. Roger Gantner (52), 8. 10. Roman Fischer (51), Florian Pfanzelt (46), Reto Wiederkehr (42)


Weblink:
www.yamaha-cup.de


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